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Oberlidkorrektur

Die Oberlidkorrektur gehört mittlerweile zu den beliebtesten Eingriffen in der Ästhetischen Medizin. Dr. Sawatzki erläutert anhand seiner Erfahrungen verschiedene Methoden und Probleme.

Ein offenes Auge und klarer Blick schwinden meist wenn Schlupflider sich ab dem ca. 40 Lebensjahr bemerkbar machen. Es gibt jedoch medizinische Hilfe, bei der ein erfahrener Schönheitschirurg mit dem ästhetischen Empfinden und Blick deutliche Besserung schaffen kann.

Dem interessierten Patienten ist aber oft nicht klar, dass es zahlreiche Methoden gibt, welche je  nach Indikation angewendet werden und der Arzt sollte sehr genau erst die Ursachen und den Befund prüfen.

Die Oberlidstraffung oder Lidkorrektur ist ein relativ einfacher operativer Eingriff. Vielmehr kommt es hier auf ein ästhetisches Gespür an Haut- sowie Gewebestrukturen zu verstehen und ein natürliches Ergebnis zu erzielen. Außerdem erkennt ein guter Arzt Problembereiche wir Tränensäcke, Augenringe und Krähenfüße und wird mit de Patienten klären was er als Ergebnis wünscht. Die Lidstraffung alleine kann dann nicht zielführend sein und der Patient ist unzufrieden.

Lesen Sie nun weiter Dr. Sawatzki über Methoden, Probleme und Kosten bei Lidstraffungen.

Überblick Artikel

  • Operative Methode
  • Methoden ohne OP
    • Plasmage – Plasma Pen
    • Hochfrequenz
    • Thermalifting oder "Thermage"
    • Laser
    • Blitzlampen
  • Fazit

1. Operative Methode

Vor einigen Jahren gab es nur die Oberlid OP zur Straffung und Korrektur von Schlupflider. Mittlerweile gibt es aber minimal-invasive Techniken, welche jedoch Beschränkungen haben. Sind die Schlupflider sehr stark ausgeprägt, die Haut erheblich erschlafft, gibt es aktuell nur eine Lösung: Operative Lidkorrektur.

Vor einer geplanten Lidplastik (Synonyme: Blepharoplastik, Augenlidoperation, Lidraffung) sind verschiedene andere Untersuchungen notwendig, die hier nicht vertieft werden, aber bekannt sind unter: Korneasensibilität, basale Tränensekretion, Zustand von Linse und Netzhaut, Ptosis und Pseudoptosis u.v.m..

Eine Empfehlung, welche sinnvoll und notwendig ist. Der  Augenarzt sollte zuvor eine spezielle Untersuchung durchführen.

Wann ist die OP sinnvoll?

Zuerst stellt sich die Frage für Sie als Patienten, wann die Lidstraffung OP sinnvoll und notwendig ist. Die Oberlidstraffung ist zuerst einmal eine ästhetische Behandlung. Mit dem Snap Test kontrolliert der Arzt die "Spannkraft" der Haut.

Ist der Snap-Test positiv, d.h. hebt man die Haut an, schnurrt sie nicht augenblicklich zurück, sondern bleibt zunächst stehen.

Chirurgische Maßnahmen bedeuten nicht immer den Einsatz vom Skalpell, sondern können auch  per Hochfrequenz oder Laser durchgeführt werden. So elegant diese Methoden auch erscheinen mögen, gibt es auch Risiken hierzu. Außerdem schlägt sich der höhere technische Aufwand auf den Preis nieder.

Die Erfahrung von Dr. Sawatzki entspricht dem Motto: "Weniger ist mehr". Die klassische OP gleicht scheinbare Vorteile alternativer High Tech Geräte aus, wenn eine ordentlicher Vorbereitung und sauberer Arbeitstechnik betrieben wird.

Video Lid OP

Sehen Sie ein Beispiel einer Lidstraffung von Dr. Sawatzki bei Modell und Promi.

OP Ablauf

Die operative Korrektur von Schlupflider ist für den erfahrenen Schönheitschirurg ein relative einfacher Eingriff und dauert in Lokalanästhesie ungefähr 40 Minuten.

Hier wird nach sorgfältigem Anzeichnen der überschüssigen Haut am Oberlid in örtlicher Betäubung nur das überschüssige Hautfältchen chirurgisch entfernt. Das darunter liegende Muskel- und Fettgewebe wird nicht tangiert. Nach sorgfältiger Blutstillung wird die Wunde mit sehr feinen Fäden oder Gewebekleber verschlossen, die Narben in der natürlichen Hautumschlagfalte sind später fast unsichtbar. Fäden werden nach 5 bis 6 Tagen entfernt.

Während des Heilungsprozesses wird die Wunde mit entsprechenden Salben sorgfältig gepflegt, nach spätestens fünf Tagen können die Fäden entfernt werden.

Häufiges Kühlen, das Tragen einer Sonnenbrille, Vermeiden von Sport und mechanischer Beeinflussung unterstützen den schnellen Heilungsprozess. Sie sind innerhalb einer Woche wieder gesellschaftsfähig, das Ergebnis hält über Jahre an.

2. Methoden ohne OP

Seit einigen Jahren etablieren sich minimal-invasive Methoden, bei der ohne klassische OP ohne Skalpell Schlupflider behandelt werden oder Oberlidkorrekturen ausgeführt. Es ist ein guter Trend an Techniken, welche aber im Einzelfall abgestimmt werden sollen.

Erliegen Sie nicht dem Denkfehler "ohne OP" ist ein großer Vorteil. Für Sie kommt es letztendlich auf ein dauerhaftes natürliches Ergebnis an.

2.1 Plasmage – Plasma Pen

Die neue Methode gerne auch als „Oberlidstraffung ohne Op“ tituliert hat den Vorteil minimal-invasiv zu sein.

Die speziell für die Lidstraffung entwickelt, stimuliert es durch Mikrowunden an der Hautoberfläche eine Straffung des Augenlides, ohne Risiko für das Auge. Durch die geringe Energie von 3 Watt - im Vergleich dazu ist die Leistung bei Laser- oder Radiofrequenzgeräten meist um die 10 – 50 Watt - und die sterilisierenden Eigenschaften des Plasmas können die behandelten Hautstellen sehr schnell abheilen.

Funktionsweise

Plasma ist einer der Aggregatzustände (fest, flüssig, gasförmig, Plasma). Als vierter von diesen Zuständen kommt Plasma u.a. bei Polarlichtern und in den Gewitterblitzen vor. In der Medizin wird Plasma seit Jahren zur Behandlung chronischer Wunden und in der HNO-Chirurgie verwendet.

Das Gerät erzeugt durch Entladung elektrischer Energie ein atmosphärisches Plasma, sobald die Nadelspitze ca. 0,5 mm nah an die Hautoberfläche herangeführt wird. Elektrischer Strom fließt jedoch nicht durch den Körper des Patienten. Es hat eher den Anschein, als ob Miniblitze wie bei einem Anzünder entstehen. Die hier entstehende Energieabgabe ist gepulst und verursacht eine Gewebeerwärmung, die benötigt wird, um die Sublimation, den eigentlichen Effekt zu erreichen und ohne sie zu schädigen.

Unter Sublimation versteht man in der Physik den Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand. Hierbei entsteht Wärme.

Behandlung Ablauf

Die Behandlungsdauer beträgt ca. 20 bis 60 Minuten. Durch die zuvor aufgetragene lokale Betäubung ist die Behandlung nur mit geringen Schmerzen verbunden.
Die Heilungszeit ist mit 3 - 4 Tagen sehr kurz und der Wirkungseintritt ist unmittelbar sichtbar. Das Fältchen ist geglättet.

Je nach Ausgangsbefund sind ein bis zwei Behandlungen im Abstand von 4 Wochen notwendig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte die ersten vier Wochen nach der Behandlung vermieden werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Komplikationen, wie z.B. Pigmentschäden durch Überhitzung des Gewebes sind wenig wahrscheinlich, weil die Wirkung nur an der Stelle eintritt, an der das Plasma auftrifft. Damit ist die Gefahr der unbeabsichtigten Tiefenwirkung anders als beim Laser oder Hochfrequenzverfahren sehr gering.
Kosten.

Kosten

Die Kosten liegen je nach Arzt, Klinik oder Praxis bei ca. 900 EUR. Der Erfolg gleicht sich an die normale Alterung an.

2.2 Hochfrequenz

Die hochfrequente Radiomikrochirurgie unterscheidet sich dabei in wesentlichen Punkten von der allgemein bekannten, konventionellen Elektrochirurgie. Vergleichbar mit der Verwendung unterschiedlicher Wellenlängen bei Röntgenbildern und in der Strahlentherapie bewirkt eine Modulation der Frequenz in der Elektrochirurgie einen unterschiedlichen Grad von unerwünschten kollateralen Gewebeschädigungen.

Der Vorteil der Elektrochirurgie, gleichzeitig Inzision und Koagulation, in einem Arbeitsschritt zusammenfassen zu können, kann damit im Bereich der Haut aufgrund der thermischen Kollateralschädigung lediglich von hochfrequenten Radiochirurgiegeräten ausgespielt werden, da hier thermische Schädigungen minimal sind.

Die Erfahrung von Dr. Sawatzki zu dieser Methode. Der Erfolg oder das Ergebnis hängen letztlich vom Handling seitens des Operateurs ab, d.h. auch evtl. Vorteile, wie die Verkürzung der Heilung oder die Risikominimierung sind relativ und können sogar in das Gegenteil umschlagen.

Für die Hautglättung am Oberlid ohne Schnitt gibt es anders als für die Anwendung am Unterlid keine exakt arbeitenden Handstücke.


2.3 Thermalifting oder "Thermage"

Seit 2001wird in den USA das ThermaCool-System der Firma Thermage zur Gewebestraffung und Faltenbehandlung angewendet, die auch auf einer Radiofrequenz-Technologie basiert. Jedoch nicht invasiv. Die Hautoberfläche bleibt intakt.

Behandlung

Die Sitzung dauert 60 - 90 Minuten. Dabei werden bis zu einer Tiefe von 5 mm RF-Impulse in die Haut abgegeben, das Gewebe dort erwärmt und dies führt unmittelbar zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern.

Im Laufe der folgenden 9-12 Monate kommt es zur Gewebestraffung durch die Kollagen-Neubildung. In 10-15% der Fälle ist das Ergebnis nicht vorhersehbar. Der Eingriff ist trotz des Anwendung eines Kältesprays etwas schmerzhaft und kann eine operative Hautstraffung nicht ersetzen.

Kosten / Preise

Die Kosten sind je nach zu behandelnden Areal ab 1.000 Euro (Stirn) bis 3.500 Euro (Gesicht komplett)

Weiterentwicklungen habe zu wesentlich aufwendigeren HF-Geräten geführt, die noch anwenderfreundlicher geworden sind. Nachteil all dieser nicht invasiven HF-Verfahren ist, dass mehrere Sitzungen benötigt werden, um den gewünschten Straffungs-Effekt zu erhalten.

Die Kosten liegen beginnen hier bei 250 Euro, je nach zu behandelnden Areal.  

Risiken / Ausnahmen

Nicht behandelt werden dürfen Patienten mit Herzschrittmacher oder Defibrillator, Diabetes mellitus, Schwangere oder Stillende und nach einer Unterspritzung mit einem Filler.

2.4 Laser

Das gemeinsame Arbeitsprinzip der Laser basiert darauf,  dass sie letztlich mit konzentrierter Hitzeenergie arbeiten, die dem Gewebe zugeführt und die Gewebefasern dazu bringen soll, sich zu verquellen um einen sogenannten Shrinkingeffekt zu erreichen. Dieser bedeutet, dass sich sich Kollagenfasern zusammenziehen und die Haut sich darüber strafft.

Zu erwähnen sind vor allem

  1. CO2-Laser
  2. ultragepulste CO2-Laser
  3. Erbium: YAG-Laser
  4. gepulsten Erbium:Glass-Laser (Fractional TM-Laser)

Die drei Ersten Lasertypen basieren auf einer sogenannten Laser unterstützten Dermablation (Hautabtragung).  Die Wirkung ist ähnlich wie in bei  HF-Technik. Durch Zuführung von gebündelter Lichtenergie werden bestimmte Hautschichten erwärmt, die Kollagenfasern schrumpfen und werden im Laufe der Zeit neu gebildet. Gleichzeitig wird die  oberste Hautschicht geschält.

Die Haut ist anschließend ca. für eine Woche gerötet. Pigmentverschiebungen sind möglich. Eine örtliche Betäubung ist notwendig. Sonnenschutz und entsprechende Salben sind erforderlich.

Der Effekt ist wirklich beeindruckend. Aber die Dosis in der Behandlung hat die höchste Priorität.

Wird die Energie zu gering gewählt, passiert nicht viel. Die oberflächliche Haut erlebt den Effekt wie bei einem Sonnenbrand und heilt genauso aus ohne dass sich eine Verbesserung des Erscheinungsbildes einstellt.

Wählt man dann weitere Durchgänge in dem Glauben damit einen positiven Effekt zu erreichen,, besteht die Gefahr der Verbrennung nicht nur der oberen Hautschicht, sondern auch der tieferen Ebenen. Es entsteht eine Verbrennungsnarbe, die das Gewebe sehr stark zusammenzieht. Es resultiert eine Überkorrektur, die zu einer unvollständigen Augenschluss und der Austrocknung des Auges führen kann. Im schlimmsten Fall wäre sogar der Augapfel selbst betroffen.

Diese Problematiken sind nur aufwendig und kostspielig zu korrigieren. Manchmal gar nicht oder es  resultieren Sehstörungen, die bleibend sind.

Dies soll mittels dem Fractional-Laser nicht geschehen, denn er setzt mit seinen Miniimpulsen mikroskopisch feine Löcher in die Haut, die eine Hauterneuerung durch den Heilungsprozess bewirken sollen. Um die Minilöcher bleibt die Haut intakt und heilt ohne Nässen oder Schorf ab.

  • Es gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie Sonnenkarenz etc.
  • Indikationen sind insbesondere Knitterfältchen im Gesicht , Dekolleté etc.
  • Notwendig sind 4-6 Sitzungen in 4-wöchigen Zeitabständen je 250 Euro.
  • Kombinierte Anwendungen sind möglich.

2.5 Blitzlampen

Hochenergetische Blitzlampen (IPL) arbeiten in einem Wellenlängenbereich zwischen 400 und 1200 nm. Sobald das Licht die Haut erreicht, wird es in Hitzeenergie umgewandelt. Im Bereich zwischen Hautoberfläche und Kollagen kommt es dann zur Zerstörung des Farbstoffes des Blutes, dem Oxyhämoglobin.

Das Ziel ist die Kollagen-Neubildung, Beseitigung von erweiterten Äderchen,  die Entfernung von Pigmentflecken und die Verkleinerung der Poren zur Hautglättung.
Gut geeignet zu Couperose-Behandlung. Tiefe Falten jedoch werden nicht beeinflusst.

  • 4 - 6 Sitzungen zu 30 Minuten sind erforderlich.
  • Eine komplette Gesichtsbehandlung kostet ab 350 Euro.

Risiken / Ausnahmen

Nicht behandelt werden dürfen Schwangere, Patienten mit Diabetes, mit gebräunter Haut (Pigmentverschiebungen!) und nach Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten oder bei Gerinnungsstörungen.

 

Fazit

Als Patient kennen Sie nun zahlreiche Methoden und Techniken, die sich in der Anwendung unterscheiden sowie auch in den Preisen. Wichtiger als die Methode ist ein natürliches und dauerhaftes Ergebnis.

Schlupflid ist nicht gleich Schlupflid.

Die genaue Einteilung in die unterschiedlichen Ausprägungen und die Kenntnis deren Ursachen weisen den Weg zur richtigen Therapie.

Technische Neuerungen haben limitierte Anwendungsmöglichkeiten und sind oft erst nach mehreren Sitzungen erfolgreich. Für Patienten, die einen chirurgischen Eingriff nicht wollen, kann das eine Alternative sein bei entsprechenden Voraussetzungen. Dennoch muss hier auf die zunächst unsichtbaren Gefahren der Technik ebenso wie auf ihre begrenzten Möglichkeiten hingewiesen werden.

"Ohne OP", "Ohne Skalpell" sind teilweise möglich und werden der medizinischen sowie ästhetischen Indikation von Dr. Sawatzki angewendet.

Bei älteren Patienten mit geringer Hautspannung am Oberlid, sowie Probleme wie Tränensäcke, Brauenptosis, Doggy Eeyes, Zornesfalte usw. wird vom Ergebnis die operative Methode zielführend das beste Ergebnis erreichen.

Sie können bei Dr. Sawatzki  auf die Erfahrung von hunderte Oberlid Eingriffe vertrauen. Im persönlichen Gespräch werden Ihnen vorher - nachher Bilder gezeigt und die Herausforderungen bei einzelnen Patienten erläutert.