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Bauchdeckenplastik

Viele Menschen, Männer wie Frauen, leiden unter schlaffem Bauchgewebe. Durch drastische Gewichtsabnahmen, Schwangerschaften oder auf Grund des natürlichen Alterungsprozesses erschlafft das Bauchgewebe. Normalerweise bildet sich überschüssige Haut – auch nach Fettabsaugungen – innerhalb weniger Wochen zurück, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Die Folge sind schlaffe, hängende Hautschürzen, die mehr oder weniger ausgeprägt sind.

In diesem Fall kann operativ eine Bauchdeckenplastik vorgenommen  werden. Sie gibt dem Bauchgewebe neue Spannkraft. Je nach Ausdehnung der Problemzone wird ein Schnitt am Übergang zum Schambereich gelegt. Die maximale Ausdehnung verläuft bis zum Hüftknochen. Die Haut wird zusammen mit dem darunter liegenden Fettgewebe abgehoben und gestrafft. Das überschüssige Gewebe wird entfernt und der Bauchnabel wird neu eingefügt. Der Verschluss der Wunde erfolgt mit versenkten Nähten, so dass die Narbe später kaum sichtbar ist. Im Rahmen einer Bauchdeckenplastik kann auch ein Silikonimplantat eingefügt werden.

Der Eingriff dauert etwa zwei bis drei Stunden. Er wird unter Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem stationären Aufenthalt von etwa zwei Tagen verbunden. In den ersten vier Wochen nach der Operation muss ein Mieder getragen werden. Bis acht Wochen nach der Operation darf auf keinen Fall Sport getrieben werden, körperliche Anstrengung und schweres Heben ist in jeder Form zu vermeiden. Solarium und direkte Sonnenbestrahlung sind in den ersten Wochen ebenfalls tabu. Die Operationsnarbe wird mit einer speziellen Salbe gepflegt.