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Haartransplantation

Wie funktioniert die Haartransplantation?

Zu Anfang wird von der behaarten Kopfhaut im Bereich des Hinterkopfes oder der unteren Schläfenregion ein kleiner Hautstreifen entnommen. Aus diesem Gewebe werden mit Hilfe spezieller mikrochirurgischer Techniken einzelne Haare bzw. Mikro- und Miniimplantate gewonnen. Die Ränder der Entnahmestelle werden vernäht, so dass die später entstehende kleine Narbe vollständig von den darüber wachsenden Haaren verdeckt wird und somit unsichtbar bleibt.

Gleichzeitig werden in feinster Präzisionsarbeit die einzelnen Haartransplantate zerteilt und unter dem Mikroskop die Mikrotransplantate präpariert. Anschließend werden die Transplantate nach der Bearbeitung des kahlen Empfängerareals mittels Laserstrahl oder Mikrobohrer eingepflanzt (s. Abb.). Diese neue Technik stellt einen Durchbruch in der Haarchirurgie dar. Während ältere Techniken oft zu unbefriedigenden Ergebnissen führten, lässt sich jetzt durch Verwendung von Mikro- und Miniimplantaten verschiedener Größe ein natürliches und aesthetisches Erscheinungsbild herstellen.

Eingesetzte Haare fallen nicht wieder aus!

Funktion Haartransplantation

Es dauert etwa 12 bis 16 Wochen, bis aus den eingesetzten Haarwurzeln die neuen Haare sichtbar werden. Gewöhnlich beginnen alle eingesetzten Implantate auch zu wachsen. Die transplantierten Haare behalten ihre bisherige genetische Wachstumsprogrammierung (das männliche Hormon Testosteron wirkt nicht an den transplantierten Haarwurzeln) auch am neuen Standort lebenslang bei und fallen deshalb nicht wieder aus.

Ablauf einer Haarverpflanzung

Grundsätzlich wird die Haarverpflanzung ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Patient ist während des gesamten Eingriffs schmerzfrei und bei Bewusstsein. Die Operationsdauer beträgt je nach Ausmaß zwischen einer und vier Stunden. Zur Zeitverkürzung sehen sich die meisten unserer Patienten ein Video an. Zwei Stunden nach Beendigung der Sitzung kann der Patient die Klinik wieder verlassen. Je nach Art und Ausmaß des Haarverlustes sind insgesamt zwischen einer und vier Sitzungen nötig.

Für wen empfiehlt sich die Haartransplantation?

Auch jüngere Patienten können sich dieser Methode unterziehen, man braucht keinesfalls bis zum Vollbild einer Glatze abzuwarten. Bei jüngeren Patienten empfehlen wir zur Vorbeugung auch das Medikament Propezia (Hormonrezeptorblocker für die vom Ausfall bedrohten Haarwurzeln).

Ein vollständiger Haarausfall kann chirurgisch natürlich nicht mehr behoben werden. Ideal eignen sich Patienten mit Haarausfall im Bereich der Stirn und des Wirbels bei gleichzeitig noch gutem Haarwuchs am Hinterkopf. Auch bei Patienten mit weniger kräftigem Haarwuchs kann durch eine professionell gestaltete Haarlinie im Stirnbereich ein natürliches und aesthetisches Aussehen erzeugt werden. Hervorragend lässt sich auch der umschriebene Haarverlust im Bereich von Narben und Verbrennungen der Kopfhaut behandeln. Auch bei der Immunerkrankung des kreisförmigen Haarausfalls (Alopezia areata) kann diese Methode nach neuesten Erkenntnissen erfolgreich sein.

Welche Nachbehandlung ist erforderlich?

Bereits einen Tag nach der Sitzung können die Haare mit einem speziellen Shampoo gewaschen werden. Für zwei Monate sollte man extreme Sonnenstrahlung vermeiden. Da die leichten Spuren der Operation einige Wochen sichtbar sind, empfehlen wir unseren Patienten, eine locker sitzende Kopfbedeckung (Baseballmütze) zu tragen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit DanuMed Klinik Dr. Strasser GmbH