Nasenscheidewand OP

Nasenscheidewand

Die Nasenscheidewand liegt in der Mittellinie des Naseninneren und trennt die beiden Nasenhaupthöhlen voneinander. Eine schiefe Nasenscheidewand kann angeboren sein oder im Laufe des Wachstums entstehen oder auch nach einer Fraktur verbogen sein.
 

Probleme mit der Nasenscheidewand

In einigen Fällen ist durch diese Verkrümmung die Nasenatmung erschwert. Es können häufig Nasennebenhöhlenentzündungen auftreten, aber auch Mittelohrentzündungen können durch eine schiefe Nasenscheidewand auftreten, Kopfschmerzen und Schnarchen können ebenfalls Folgen einer verkrümmten Nasenscheidewand sein. Die Nasenatmung ist behindert.

Liegen solche Symptome vor, sollte eine Operation vorgenommen werden.

Operation

Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose vorgenommen, erfordert jedoch immer seltener einen stationären Aufenthalt. Im Operationsvorgang wird die Nasenschleimhaut an den notwendigen Stellen gelöst, der Knorpel wird begradigt. Um Nachblutungen nach der Operation auszuschließen, wird die Nase dank modernster Technik nur in schwierigen Fällen noch tamponiert.

Eine schiefe Nasenscheidewand kann alleine oder im Rahmen einer kosmetischen Nasenkorrektur vorgenommen werden. Zu große Nasenmuscheln werden dabei verkleinert. Innerhalb dieses Eingriffs ist ebenso eine Nasennebenhöhlenoperation möglich.

Risiken

Zu Komplikationen im Rahmen von Nasenkorrekturen kommt es sehr selten.

Es versteht sich von selbst, dass der Patient nach der Operation auf Nikotin und Alkohol verzichten sollte. Nach dem stationären Aufenthalt müssen weitere, ambulante Kontrollen stattfinden. Sport und sonstige, körperliche Anstrengung, aber auch direkte Sonneneinstrahlung und heiße Bäder sollten unbedingt vermieden werden.

Die Dauer zur vollständigen Heilung müssen etwa vier Wochen eingeplant werden.